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So pro­fi­tie­ren Sie vom Hei­zen mit Wär­me­pum­pe

In den kürz­lich ver­öf­fent­lich­ten „Leit­plan­ken der Am­pel-Frak­tio­nen zur wei­te­ren Be­ra­tung des Ge­bäu­de­en­er­gie­ge­set­zes (GEG)“ wur­de die ge­plan­te Pflicht für das Hei­zen mit min­des­tens 65 Pro­zent er­neu­er­ba­rer En­er­gi­en neu de­fi­niert

Für be­ste­hen­de Ge­bäu­de bzw. die Hei­zungs­mo­der­ni­sie­rung wur­de sie zeit­lich um vier Jah­re nach hin­ten ver­scho­ben und vor­aus­sicht­lich ab 2028 als ver­pflich­tend fest­ge­legt. Für Neu­bau­ten in Neu­bau­ge­bie­ten tritt die­se Vor­ga­be be­reits ab 1. Ja­nu­ar 2024 in Kraft. Trotz des neu­en Zeit­plans und der in den Leit­plan­ken er­gänz­ten Tech­no­lo­gie­of­fen­heit ist die Wär­me­pum­pe nach wie vor ei­ne ef­fi­zi­en­te, aus­ge­reif­te, so­fort ein­setz­ba­re und zu­kunfts­fä­hi­ge Schlüs­sel­tech­no­lo­gie für die Wär­me­wen­de. Die Vor­tei­le beim Hei­zen mit Wär­me­pum­pe sind viel­fäl­tig.

Wär­me­pum­pen sind ide­al für Neu- und Alt­bau­ten

Die Nut­zung von Wär­me­pum­pen ist heu­te in na­he­zu al­len Ge­bäu­de­ty­pen mög­lich und sinn­voll – vom Ein­fa­mi­li­en­haus bis zu Ge­wer­be­ge­bäu­den, so­gar im un­sa­nier­ten Alt­bau. Das Fraun­ho­fer-In­sti­tut für So­la­re En­er­gie­sys­te­me ISE hat mit sei­nen Feld­un­ter­su­chun­gen von Wär­me­pum­pen­an­la­gen im Lau­fe der letz­ten 20 Jah­re ge­zeigt, dass es mög­lich (und not­wen­dig) ist, Wär­me­pum­pen öko­lo­gisch und öko­no­misch er­folg­reich in Be­stands­wohn­ge­bäu­den ein­zu­set­zen.

Um­stieg auf Wär­me­pum­pe auch oh­ne Haus­sa­nie­rung mög­lich

Die Um­rüs­tung auf ei­ne Wär­me­pum­pe in Be­stands­ge­bäu­den ist tech­nisch ein­fa­cher mög­lich als häu­fig an­ge­nom­men. Denn mit mo­der­nen Wär­me­pum­pen­sys­te­men, wie der Dai­kin Alther­ma 3 H HT, kön­nen Vor­lauf­tem­pe­ra­tu­ren von bis zu 70 °C er­reicht wer­den – bei mi­nus 15 °C Au­ßen­tem­pe­ra­tur. Auf­grund die­ser ho­hen Vor­lauf­tem­pe­ra­tu­ren kön­nen in Wohn­ge­bäu­den oft so­gar die be­ste­hen­den Heiz­kör­per wei­ter­hin ge­nutzt und an die Wär­me­pum­pe an­ge­schlos­sen wer­den oder es müs­sen le­dig­lich ein­zel­ne Heiz­kör­per aus­ge­tauscht wer­den. Ei­ne um­fang­rei­che Sa­nie­rung des Hau­ses (z.B. ei­ne zu­sätz­li­che Wär­me­däm­mung) ist in vie­len Fäl­len nicht nö­tig.

Au­to­no­mes Hei­zen mit höchs­ter Ef­fi­zi­enz

Der Strom­ver­brauch ei­ner Wär­me­pum­pe ist ver­hält­nis­mä­ßig ge­ring. Denn die durch die Wär­me­pum­pe ge­won­ne­ne Wär­me­en­er­gie setzt sich aus bis zu 75 % Er­neu­er­ba­rer En­er­gie (je nach Bau­art aus der Luft, der Er­de oder aus dem Grund­was­ser), die je­dem kos­ten­los zur Ver­fü­gung steht, und aus le­dig­lich 25 % Strom (als An­triebs­en­er­gie) zu­sam­men. Den be­nö­tig­ten Strom ver­braucht die Wär­me­pum­pe äu­ßerst ef­fi­zi­ent: Aus 10 kWh re­ge­ne­ra­ti­vem Strom kann ei­ne Wär­me­pum­pe – bei ei­ner Jah­res­ar­beits­zahl (JAZ) von 4,0 – 40 kWh Wär­me­en­er­gie er­zeu­gen. Mit an­de­ren Wor­ten: Die Wär­me­pum­pe stei­gert die ein­ge­setz­te En­er­gie um das 4-fa­che. Da­durch kön­nen im Ver­gleich zu kon­ven­tio­nel­len Sys­te­men die Be­triebs­kos­ten ge­senkt wer­den. In Kom­bi­na­ti­on mit ei­ner haus­ei­ge­nen Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge kön­nen die Strom­kos­ten zu­sätz­lich mi­ni­miert und ein von schwan­ken­den Strom­prei­sen un­ab­hän­gi­ges Hei­zen er­mög­licht wer­den.

Gro­ßes CO2-Ein­spa­rungs­po­ten­zi­al

Auch un­ter dem As­pekt des Ein­spa­rungs­po­ten­zi­als von CO2-Emis­sio­nen über­zeugt die Wär­me­pum­pen­tech­no­lo­gie. Im Ver­gleich zu kon­ven­tio­nel­len Heiz­sys­te­men kann mit ei­ner Wär­me­pum­pe der CO2-Aus­stoß um 30 - 40 % ver­rin­gert wer­den. Wird ei­ne Wär­me­pum­pe mit Öko­strom oder Strom aus der haus­ei­ge­nen Pho­to­vol­ta­ik-An­la­ge be­trie­ben, kann so­gar CO2-neu­tral ge­heizt wer­den.

Wär­me­pum­pen sind lei­se und kom­pakt

Neu­es­te Wär­me­pum­pen-Ge­ne­ra­tio­nen ha­ben deut­lich ge­rin­ge­re Schall­leis­tun­gen als ih­re Vor­gän­ger. Mit nur 35 db(A) (ge­mes­sen in drei Me­tern Ent­fer­nung) sind mo­der­ne Au­ßen­ge­rä­te wie die Dai­kin Alther­ma 3 H HT be­son­ders ge­räusch­arm und mit ei­nem Ge­räusch­pe­gel in ei­ner Bi­blio­thek ver­gleich­bar, in der ge­flüs­tert wird. So­mit eig­nen sich mo­der­ne Wär­me­pum­pen so­wohl für klei­ne Grund­stü­cke als auch für dicht­be­sie­del­te Wohn­ge­bie­te.

Der op­ti­ma­le Wär­me­er­zeu­ger für mehr Kli­ma­neu­tra­li­tät und Un­ab­hän­gig­keit

Ins­ge­samt zeigt sich: Die Wär­me­pum­pe ist ein tech­no­lo­gisch aus­ge­reif­tes All­round-Ta­lent und kann in vie­len un­ter­schied­li­chen Ge­bäu­de­ty­pen so­fort ein­ge­setzt wer­den. Wenn es um kli­ma­freund­li­ches und un­ab­hän­gi­ges Hei­zen geht, ist die Wär­me­pum­pe DIE Tech­no­lo­gie.

Beim Hei­zen ge­win­nen Wär­me­pum­pen ih­re En­er­gie bis zu drei Vier­teln aus er­neu­er­ba­ren En­er­gi­en wie Luft, Erd­wär­me oder Grund­was­ser. (Bild: DAIKIN)

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